Expertenanleitungen zu häufigen Gesundheitsproblemen, Symptomen, die Sie beachten sollten, Präventivpflege und dem richtigen Zeitpunkt, einen Tierarzt aufzusuchen.
Das am häufigsten übersehene Gesundheitsproblem bei Haustieren. Tägliches Zähneputzen und professionelle Reinigungen.
Mehr erfahren →Wann Sie sofort in die Notaufnahme gehen müssen und wann ein Termin ausreicht.
Mehr erfahren →Ältere Tiere benötigen andere Pflege. Gelenkunterstützung, kognitive Gesundheit und Lebensqualität.
Mehr erfahren →Über 50 % der Haustiere sind übergewichtig. Helfen Sie ihnen, länger und gesünder zu leben.
Mehr erfahren →Evidenzbasierter Impfplan für Hunde: Core vs. Non-Core, Welpenserie, Tollwut, Auffrischungen, Titer, Nebenwirkungen. Nach AAHA- und WSAVA-Leitlinien.
Mehr erfahren →Evidenzbasierter Impfplan für Katzen: Core vs. Non-Core, Kittenserie, FeLV-Tests, Tollwut, Auffrischungen und das feline Injektionsstellensarkom. Nach AAFP-...
Mehr erfahren →Vollständiger Vergleich von Flöhen und Zecken bei Hunden und Katzen: biologische Unterschiede, übertragene Erkrankungen, moderne Prophylaxe (Isoxazoline,...
Mehr erfahren →Handlungsorientierter Erste-Hilfe-Leitfaden für Hunde und Katzen: 12 häufige Notfälle von Ersticken und Hitzschlag bis CPR. Mit Erste-Hilfe-Box-Liste und...
Mehr erfahren →Evidenzbasierter Zahnpflege-Leitfaden für Hunde und Katzen: Prävention, Heimroutine, VOHC-Siegel, professionelle COHAT-Reinigung und warum anästhesiefreie...
Mehr erfahren →Die beste Medizin ist Prävention. Regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen (jährlich für erwachsene Tiere, zweimal jährlich für ältere Tiere) erkennen Probleme früh, wenn sie am leichtesten zu behandeln sind. Ihr Tierarzt prüft Gewicht, Körperform, Zahnhygiene, Herz- und Lungenfunktion, Haut und Fell sowie weitere Parameter. Regelmäßige Blutuntersuchungen ab dem Alter von 7 Jahren helfen, stille Krankheiten wie Nierenerkrankungen, Diabetes und Schilddrüsenstörungen zu erkennen, bevor Symptome auftreten.
Grundimpfungen für Hunde umfassen Tollwut, Distemper, Adenovirus und Parvovirus. Für Katzen: Tollwut, feline virale Rhinotracheitis, Calicivirus und Panleukopenie. Zusätzliche Impfungen hängen von Lebensstil und geografischen Risikofaktoren ab. Besprechen Sie dies mit Ihrem Tierarzt.
Bis zum Alter von 3 Jahren haben über 80 % der Hunde und 70 % der Katzen eine Form von Zahnkrankheit. Parodontalerkrankungen verursachen Schmerzen, Zahnverlust und tragen zu Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen bei. Dennoch bleibt die Zahnhygiene der am häufigsten übersehene Aspekt der Tiergesundheit.
Putzen Sie die Zähne Ihres Haustieres täglich, wenn möglich, mit spezieller Zahnpasta für Tiere (niemals menschliche Zahnpasta — Fluorid ist giftig). Zahnkauartikel, Wasserzusätze und verschreibungspflichtige Zahnkost helfen. Professionelle tierärztliche Zahnreinigungen unter Narkose — in der Regel alle 1–3 Jahre — sind für eine gründliche Pflege unerlässlich.
Einige Situationen erfordern sofortige tierärztliche Versorgung, nicht einen Termin am nächsten Morgen. Rufen Sie einen Notfalltierarzt an oder gehen Sie direkt in die Notaufnahme, wenn Sie Folgendes beobachten:
Hunde gelten allgemein ab 7–8 Jahren als ältere Tiere (später bei kleinen Rassen, früher bei riesigen Rassen). Katzen sind ab etwa 10 Jahren ältere Tiere. Ältere Tiere profitieren von zweimal jährlichen Tierarztuntersuchungen, Gelenkergänzungsmitteln, weicheren Liegeplätzen, angepasster Bewegung und manchmal speziellen Diäten. Achten Sie auf kognitive Veränderungen (Verwirrung, veränderte Schlafmuster), Inkontinenz und reduzierte Aktivität — diese sind oft behandelbar.
Jahreszeitunabhängige Parasitenprävention ist unerlässlich. Flöhe verursachen Hauterkrankungen und können Bandwürmer übertragen. Zecken tragen Lyme-Borreliose, Ehrlichiose und andere schwere Infektionen. Herzwürmer werden durch Mücken übertragen und können unbehandelt tödlich sein. Darmwürmer sind besonders bei Welpen und Kätzchen häufig. Ihr Tierarzt empfiehlt einen Präventionsplan basierend auf dem Lebensstil Ihres Haustieres und den lokalen Risikofaktoren.
Fettleibigkeit verkürzt die Lebensdauer von Haustieren um durchschnittlich 2 Jahre und erhöht das Risiko für Diabetes, Arthritis, Herzkrankheiten und Krebs. Messen Sie die Futterportionen genau, begrenzen Sie Leckerlis auf 10 Prozent der täglichen Kalorien und bieten Sie angemessene Bewegung. Wenn Ihr Haustier übergewichtig ist, arbeiten Sie mit Ihrem Tierarzt an einem schrittweisen Abnahmeprogramm — schnelles Abnehmen ist gefährlich, besonders bei Katzen.