Alles, was Sie über die richtige Fütterung Ihrer Haustiere wissen müssen – von täglichen Portionen über ernährungsbedingte Lebensphasen bis hin zu giftigen Lebensmitteln, die vermieden werden sollten.
Können Hunde oder Katzen dieses Lebensmittel essen? Erhalten Sie Sicherheitsbewertungen und Portionsempfehlungen für gängige Lebensmittel.
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Mehr erfahren →Die richtige Ernährung ist die Grundlage für die Gesundheit Ihres Haustieres. Hunde und Katzen haben sehr unterschiedliche ernährungsphysiologische Bedürfnisse: Während Hunde flexible Omnivoren sind, die eine breite Palette an Lebensmitteln vertragen, sind Katzen obligate Carnivoren, die tierisches Protein zum Überleben benötigen. Eine korrekte Ernährung beeinflusst jeden Aspekt des Lebens Ihres Haustieres: Energie, Fellqualität, Immunfunktion, Gelenkgesundheit und Lebensdauer.
Junge Hunde und Katzen benötigen kalorienreiches, proteinreiches Futter, das das schnelle Wachstum unterstützt. Erwachsene Tiere benötigen eine Ernährung zur Aufrechterhaltung, die Gewichtszunahme verhindert. Ältere Tiere profitieren von reduzierten Kalorien, Gelenkunterstützung und manchmal nierenfreundlichen Formulierungen. Wählen Sie Futtermittel, die entsprechend der Lebensphase Ihres Haustieres gekennzeichnet sind – „Alle Lebensphasen“-Futtermittel funktionieren, sind jedoch typischerweise auf wachsende Tiere abgestimmt und können bei erwachsenen Tieren zu Übergewicht führen.
Die erste Zutat sollte ein benanntes Fleisch (Huhn, Rind, Lachs) sein, nicht ein generischer „Fleischmehl“ oder „Nebenprodukte“. AAFCO-Aussagen (Association of American Feed Control Officials) geben an, ob ein Futter für eine bestimmte Lebensphase ernährungsphysiologisch vollständig ist. Suchen Sie nach Formulierungen, die durch Fütterungsversuche getestet wurden, und nicht nur solche, die theoretisch den Mindeststandards entsprechen.
Mehr als die Hälfte der Haustiere in den Vereinigten Staaten sind übergewichtig oder adipös. Gewichtszunahme verkürzt die Lebensdauer um durchschnittlich 2 Jahre und erhöht das Risiko für Diabetes, Gelenkerkrankungen, Herzprobleme und Krebs erheblich. Messen Sie die Futterportionen – schätzen Sie sie nicht – und passen Sie sie anhand des Körperzustandsscores Ihres Haustieres an, nicht anhand der generischen Empfehlungen auf der Verpackung.
Leckerlis sollten nicht mehr als 10 Prozent der täglichen Kalorien ausmachen. Viele menschliche Lebensmittel sind in Maßen sicher, aber einige sind giftig: Schokolade, Trauben, Zwiebeln, Knoblauch, Xylit (künstlicher Süßstoff) und Macadamianüsse sind ernsthafte Risiken. Unsere Leitfäden Können Hunde ... essen? und Können Katzen ... essen? behandeln Hunderte von Lebensmitteln im Detail.
Die Flüssigkeitszufuhr darf niemals vernachlässigt werden. Katzen sind besonders anfällig für Dehydrierung und Nierenerkrankungen, wenn sie nicht genug trinken. Erwägen Sie Wasserspender, die Zugabe von Nassfutter und mehrere Wasserstellen im Haus. Hunde benötigen täglich 1 Unze Wasser pro Pfund Körpergewicht, mehr bei körperlicher Betätigung oder heißem Wetter.
Plötzliche Veränderungen des Appetits, unerklärliche Gewichtsabnahme oder -zunahme, Futterallergien, chronische Verdauungsprobleme oder diagnostizierte Erkrankungen wie Diabetes oder Nierenerkrankungen erfordern tierärztliche Beratung. Ein zertifizierter tierärztlicher Ernährungsspezialist kann individuelle Diäten für Tiere mit komplexen Bedürfnissen erstellen.